"Ich geh mit meiner Laterne" ist nach vor das Lied des Martinsfestes schlechthin. Und so stimmten alle Kinder eifrig in den Refrain ein, als sie die Laternen am Ende des Gottesdienstes anzündeten und zum Umzug aufbrachen. Rudolf Prokschi - Kurat der Pfadfindergruppe Asparn/ Zaya-  feierte mit uns die Messe, bei der wir einiges aus dem Leben des Heiligen erfuhren; auch die Kinder konnten beim Predigtgespräch viel von ihrem Wissen preisgeben.

Ein herzliches Dankeschön an die Pfadfinder, die jedes Jahr dieses Martinsfest mit Feier der Hl. Messe, Laternenumzug und gemütlichen Abschluss beim Pfadfinderheim durchführen!

 

Herbstliche Stimmung auf dem Friedhof

Am 1. November, dem Fest Allerheiligen, sieht man im Fernsehen immer wieder Bilder von Christen, die die Gräber ihrer Verstorbenen besuchen. Doch die Trauer um die Verstorbenen steht nicht im Vordergrund. Vielmehr handelt es sich um ein kirchliches Fest, an dem "aller Heiligen" gedacht wird.

 Um heilig zu sein, braucht es nicht unbedingt eine Heiligsprechung. In der Kirche, die sich auch als "Gemeinschaft von Heiligen" versteht, gelten all jene als heilig, die in ihrem Leben Gott Raum geben. Von Menschen, die so gelebt haben, nimmt die Kirche an, dass sie nach ihrem Tod die höchste Vollendung in Gemeinschaft mit Gott erreicht haben. Diesen unzählbaren, alltäglichen "unbekannten" Heiligen ist das Fest Allerheiligen gewidmet.

 Der eigentliche Gedenktag für die Verstorbenen ist nicht Allerheiligen, sondern Allerseelen, der am 2. November begangen wird. Dieser Tag geht auf den Abt Odilo aus dem französischen Kloster Cluny zurück. 998 begann man in Cluny und allen ihm unterstellten Klöstern damit, an diesem Tag aller verstorbenen Gläubigen zu gedenken. Bis heute betet die Kirche an diesem Tag für die Verstorbenen, dass sie zur Vollendung und Gemeinschaft mit Gott gelangen.

 Die evangelischen Christen gedenken in ähnlicher Weise ihrer Verstorbenen am Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag im November.

 Diese Feste sind nicht denkbar ohne die christliche Überzeugung, dass durch Jesus Christus der Tod überwunden wurde und durch ihn eine Verbindung zwischen Lebenden und Toten besteht.

 Quelle: Lexikon Kirche und Religion auf www.kathweb.de

 

 

   

 

 

Nach alter Tradition gedenkt die franziskanische Familie am Vorabend des Franziskusfestes  (4. Oktober )des Heimgangs des Heiligen – ist doch Franziskus am 3. Oktober verstorben. Ganz bewusst heißt dieses Fest „Transitus“, was ausdrücken möchte, dass der Tod für den franziskanisch gesinnten Menschen Übergang ist – Übergang in eine neue Dimension der Gottesbegegnung.

Nach der Transitusfeier in der Franziskuskapelle zogen die Priester in die Kirche, wo die Franziskusfestmesse stattfand.

Anschließend waren alle Mitfeiernden zur Agape in den Pfarrsaal eingeladen.

 

   

In Begleitung der Ministranten und unter den Klängen der Musikkapelle holte P. Nicholas die Erntekrone am Klosterplatz ab, wo sich schon zahlreche Pfarrmitglieder und einige Asparner Vereine eingefunden hatten. Nach der Segnung der Erntekrone und der Erntesträußchen zogen alle gemeinsam in die schön geschmückte Kirche ein, um die Dankmesse zu feiern. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von der Bauernschaft und musikalisch umrahmt von der Ortskapelle Asparn.

Natürlich gab es für jeden Gottesdienstbesucher ein Erntesträußchen als Erinnerung an dieses Fest.

Anschließend luden die Bauern bei herrlichem Spätsommerwetter zur Agape am Kirchenplatz. Der Reinerlös dieser Agape wird für die Opfer der Flutkatastrophe im Bundestaat Kerala in Indien zur Verfügung gestellt.

Mitte August wurde der indische Bundesstaat von einer Jahrhundertflut    heimgesucht. Eine Million Menschen mussten in Notunterkünften untergebracht  werden. Tausende  Menschen  haben  alles verloren

Der Minoritenorden  hat seine  Konvente  als  Unterkunft  angeboten und  Notleidende aufgenommen. Jetzt kehren  sie in ihre  Dörfer zurück und beginnen mit dem Wiederaufbau.